Zwei Wasserfreunde nahmen an der Challenge Heilbronn statt, mittlerweile ein Klassiker unter den Mitteldistanzen in Deutschland mit einem starken Teilnehmerfeld, Profis wie Agegrouper. Für Jablonski und Kräher war das Rennen ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Langdistanz, an denen die Triathleten in Frankfurt und Roth teilnehmen werden. 
Bei der Großveranstaltung mit über 1.000 Athleten sind 1,9 Kilometer im Neckar zu absolvieren, 84 Kilometer auf dem Rad und ein abschließender Halbmarathon rund um das Stadtzentrum.

Die größte Herausforderung lag gleich in der ersten Disziplin. Der Neckar hatte lediglich 16 Grad Wassertemperatur. Viele Athleten stiegen bereits nach den ersten Metern aus. Körper und Muskulatur reagieren bei Kälte verkrampft und mit Atemschwierigkeiten. Während Kräher beim Schwimmen mit der Kälte zu kämpfen hatte und nach 42 Minuten den Neckar verließ, kam Jablonski – abgehärtet durch Freiwassertraining im Kanal – gut mit den Bedingungen zurecht und beendete bereits nach 30 Minuten Disziplin Nummer 1.

Auf der Radstrecke warteten auf einem 84 Kilometer langem Rundkurs knackige 1.100 Höhenmeter auf die Triathleten. Der Polizist Jablonski fuhr in seiner Paradedisziplin die viert schnellste Radzeit von über 1.000 Teilnehmern und stieg bereits nach 2:13 Stunden Fahrtzeit in die Laufschuhe. Dies ist ein Kilometerschnitt von knapp 38km/h. „Ich bin das Radfahren moderat angegangen, um noch Körner für den Halbmarathon übrig zu haben. Der Plan ist zum Glück perfekt aufgegangen“ so der Berufssoldat Thorsten Kräher. Kräher benötigte 2:42 Stunden für die kupierte Radstrecke.

Durch die Euphorie getragen startete der Lünener Jablonki den Lauf etwas zu ambitioniert, konnte aber mit Kampfgeist den Halbmarathon in 1:31 Stunden ins Ziel bringen. Mit der Gesamtzeit über 4:24 Stunden beendete die Nummer 1 der Wasserfreunde die Mitteldistanz mit einem überragendem Ergebnis auf Gesamtrang 31. Thorsten Kräher wuchs auf der Laufstrecke über sich hinaus und war mit 1:40 Stunden beim Abschlussmarathon „super happy“. Mit 5:19 Stunden kam Kräher auf Gesamtrang 434, deutlich in der ersten Hälfte aller Teilnehmer, ins Ziel gelaufen.

Vor den beiden größten Langdistanzrennen in Deutschland untermauerten die für Werne startenden Triathleten ihre top Form und werden nach erfolgreicher Generalprobe nun den letzten Trainingsblock antreten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü