700 Athleten starteten am Sonntag beim Westfalentriathlon in Dortmund. Darunter gingen zwei Triathleten vom TV Werne 03 an den Start. Ines Tollknäpper und Stephan Morawski ließen sich vom Regenwetter nicht abschrecken und lieferten Spitzenleistungen ab.

Highlight der Veranstaltung war das Schwimmen im Phoenixsee. Normalerweise herrscht hier ein striktes Badeverbot. Für den Triathlon gab es eine Sonderregelung, nach 4 Jahren Überzeugungsarbeit des Veranstalters gegenüber der Stadt. Nach dem Schwimmen ging es auf eine kurvige Radstrecke mit einigen Anstiegen. Der anschließende Lauf fand auf einer Wendepunktstrecke direkt am See statt.

Ines Tollknäpper entschied sich für die Sprintdistanz mit 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen. Die exzellente Schwimmerin setzte gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen und ging mit der Spitzengruppe aus dem Wasser. „Mit der guten Position, die ich mir erschwommen habe, bin ich hochmotiviert auf die Radstrecke gegangen, wo ich alles gegeben habe, was für mich drin war“, so die Werner Triathletin. Beim Laufen merkte Tollknäpper die starke Belastung der ersten beiden Disziplinen und musste es etwas ruhiger angehen lassen. Das Ergebnis ihrer ersten zweiten Triathlonsaison war überragend. Ines belohnte sich mit Gesamtrang 5 und wurde zweite in ihrer Altersklassen mit einer Gesamtzeit von 1:23 Stunden. „Es war ein toller Wettkampf, der echt Spaß gemacht hat“ zeigte sich Tollknäpper hochzufrieden.

Im ehemaligen Stahlarbeiterviertel ging ebenfalls Stephan Morawski an den Start über die Kurzdistanz. 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen standen auf dem Wettkampfplan. Morawski ist im Ironman Training für Kopenhagen Mitte August und zeigte sich bereits bei zwei Ligarennen in Höchstform.

Es sollte das perfekte Rennen von Morawski werden. Was sich wie eine Plattitüde anhört, ist in Athletenkreisen etwas ganz besonderes – denn ein perfektes Rennen erwischt man extrem selten im Triathlon. Bereits nach 22 Minuten verließ Morawski den Phoenixsee. Beim Radfahren holte sich der Polizist den schnellsten Radsplit, setzte sich an Position 2 und wechselte in die Radschuhe. Der abschließende 10 Kilometerlauf wurde in 36 Minuten vom Dreikämpfer in den Teer gebrannt. Der 2. Bundliga-Starter Daniel Knöpke vom ejot Team Buschhütten war der einzige, der den Werner schlagen konnte. Nur 2,5 Minuten später kam der Wasserfreund auf Gesamtrang 2 ins Ziel mit einer Gesamtzeit von 2:02 Minuten. „Ich hatte ein perfektes Rennen und bin meinen schnellstens 10er beim Triathlon bisher gelaufen, damit muss ich zufrieden sein“ so der Star vom TV Werne.

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