19 Teilnehmer stellten sich dem Mythos und großen Herausforderung im Schwimmsport.

100 mal 100 Meter Schwimmen. Das sind 10 Kilometer und 400 Bahnen im 25 Meter Schwimmbecken pro Athlet.
Die passende Infrastruktur im Hallenbad Werne stand den Athleten vom TV Werne 03 plus Freunden am Samstag Nachmittag komplett zur Verfügung. So konnten alle 5 Bahnen in Beschlag genommen werden.

Die Einteilung bestand aus vier Blöcken á 25 mal 100 Metern. Nach jedem 25er Block gab es eine kurze Pause. Diese Pause diente der wichtigen Versorgung aus Getränken, Riegeln und Gels, bevor der nächste Block in Angriff genommen wurde. Organisator Sebastian Nieberg war es wichtig, dass es sich bei dieser Veranstaltung um eine Gemeinschaftsaktion handelte. So teilten sich die Schwimmer auf Ihren Bahnen das Tempo gut und homogen ein. Auf allen Schwimmbahnen wurde rotiert, so dass der kraftsparende Wasserschatten fair verteilt genutzt werden konnte und die Schwimmer wie an einer Perlenschnur harmonisch hintereinander schwammen.

Mit dabei waren Schwimmer, Läufer und Triathleten vom SG Lünen, Tri Geckos Dortmund und SV Herbern. Die Hauptgruppe stellten die Triathleten der Wasserfreunde, u.a. mit 5 ihrer Eisenmänner. Aber auch Sportlerin & Sportler des Jahres Franziska Moll und Wolfgang Rohe, so wie Triathlon Präsident des NRWTV Stephan Biermann nahmen teil.

Schnellster Schwimmer war Maik Aßhoff. Der Triathlet stieg bereits nach 2:59 Stunden aus dem Wasser. Aßhoff und Jan-Philip Kortmann teilten sich Bahn 1 mit einer Abgangszeit von 1:45 Minuten. Die Abgangszeit besteht aus der Schwimmzeit und einer kurzen Pause von ca. 20 Sekunden.
Bahn 2 belegten Juliane Koch, Franzi Moll, Michael Hörsken und Triathlon Neuzugang Stephan Morawski mit einer Abgangszeit von 2:00 Minuten. Sie beendeten die Herausforderung nach 3:43 Stunden. Auf Bahn 3 schwamm das Team bestehend aus Adriane Koch, Ines Helle, Philip Peters und Sebastian Nieberg mit einer Abgangszeit von 2:10 Minuten. Diese Bahn war die einzige Bahn, die vollständig und gemeinsam alle 100 Einheiten nach 4:03 Stunden beendete. Gudrun Becker, der Jüngste Julian Kletsch, Wolfgang Rohe, Ralf Koch und Stephan Biermann schwammen eine 2:15er Abgangszeit auf Bahn 4 mit einer Schwimmdauer über 4:05 Stunden. Last but not least waren Silke Löhr, Philip Bialy, Marcus Neuhaus und Roland Klaves auf Bahn 5 mit einer Abgangszeit von 2:30 Minuten. Diese Truppe erhielt den größten Applaus und erreichte mit letzter Kraft nach 4:36 Stunden den Beckenrand. Philip war mit seinen 12 Jahren jüngster Finisher des Tages über die 10 Kilometer.

16 Hartgesottene vollendeten die 10 Kilometer. Insgesamt wurden 180 Kilometer von den Schwimmern in die Hallendbad Kacheln gelegt. Das sind in Summe 7.200 Bahnen, die im Hallenbad Werne rauf und runter geschwommen wurden.
Der Rettungsschwimmer Sam Laarmann kam zum Glück nicht zum Einsatz, da Krämpfe unter den Athleten ausblieben. Barbara Koch und Kerstin Montag sorgten für die Versorgung und Motivation der Athleten.

Mit schlaffen Oberarmen, aber stolzer Brust gab es zum Abschluss noch Kaffee und Kuchen. Dabei wurde kontrovers diskutiert: Die Einen waren sich sicher nie wieder diese Einheit anzugehen, andere fragten bereits wann die Fortsetzung folgen wird.

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